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In: Gesundheit|Umwelt
30 Jun 2009
Existenzangst - dieses Wort fällt in Zeiten der weltweiten Finanzkrise sehr häufig.
Was echte Angst ums Überleben ist, wissen in unseren Breiten aber die wenigsten.
In den ärmsten Ländern der Welt ist das anders. Fast eine Milliarde Menschen lebt von unter einem Dollar am Tag. Und die Lebensmittelpreise haben sich seit Anfang des Jahres zum Teil verdreifacht. Mittlerweile verhungern jeden Tag 26.000 Menschen.
Jeder siebte Mensch geht hungrig zu Bett.
Wir haben jetzt fast eine Milliarde hungernde Menschen erreicht. Wir sind bei 923 Millionen. Das ist die doppelte Bevölkerung der EU insgesamt. Jeder siebte Mensch weltweit hungert, die Tendenz ist steigend, wir steuern auf jeden sechsten weltweit zu.
Einer der vielen Gründe für die Hunger-Misere ist auch unser eigenes Konsum-Verhalten. Ein Bezug den wir herstellen können ist unser hoher Fleischkonsum, unser hoher Lebensstandart, der sehr große Mengen an Getreide benötigt. Das heißt, dass in Entwicklungsländern, vor allen Dingen in Lateinamerika große Flächen zum Sojaanbau genutzt werden. Das wird dann bei uns an Schweine, oder an das Vieh verfüttert.
Die andere Seite ist auch der zunehmende Biokraftstoff-Boom. Unserer Lebensstandart ist sehr hoch, wir brauchen sehr viel Energie und das schöpfen wir durch die Landwirtschaft, dann auch in den Entwicklungsländern. Und dann sind wir auch nicht bereit hohe Preise für Nahrungsmittel zu bezahlen, beziehungsweise den echten Preis.
Was kann man tun? Wir können Fair-Trade-Produkte einkaufen, die so erzeugt wurden, dass die Menschen vor Ort genug zum Leben haben. quelle: rtl2.de
Die wichtigsten Links zum Thema “Hunger”. Hier können Sie helfen!
> FairTrade Österreich
> welthungerhilfe.de
> aerzte-ohne-grenzen.de
> sos-kinderdorf.de
> care.de