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Aug
5

BP-Oelbohrung im Mittelmeer stoppen!

By missnalia  //  Umwelt  //  No Comments

Nachdem nun endlich zumindest provisorisch, das Bohrloch im Golf von Mexiko verschlossen ist, möchte BP gleich die nächste Tiefseebohrung beginnen!

Anstatt aus dieser verheerenden Oelkatastrophe die nötigen Konsequenzen zu ziehen, möchte BP ohne Rücksicht auf Verluste und vor allem ohne Bedacht auf unsere Umwelt weiter in der Tiefe des Meeres nach Öl bohren.

Die neue Tiefseebohrung soll laut BP im Mittelmeer starten, in noch groesserer Meerestiefe.

Helft mit diesen Wahnsinn zu stoppen und unsere Umwelt zu retten!
Du kannst dich an der Kampagne von Campact hier beteiligen!
>>  Keine Tiefseebohrung im Mittelmeer

Nur wenn viele Menschen sich an der Aktion beteiligen, kommt BP unter Druck, auf Tiefseebohrungen zu verzichten.
Hier kannst du diesen Artikel an deine Freunde senden!

Jul
29

Jetzt handeln für den Klimaschutz

By netguru  //  Umwelt  //  No Comments

© aboutpixel.deIn den letzten Jahren wird zum Thema Klimaschutz sehr viel berichtet und diskutiert. Aber was wird unternommen um die Globale Erderwärmung zu stoppen?

Die durchschnittlichen Temperaturen sind in den vergangenen Jahren gestiegen und werden weiter steigen. Diese Erwärmung wird durch den sogenannten Treibhauseffekt verursacht. Und das bedeutet, dass bestimmte Gase in der Erdatmosphäre – die so genannten Treibhausgase – die Hitze der Sonne festhalten, wie das in einem Treibhaus die Glasfassade macht.

Jeder kann die Veränderungen unseres Klimas spüren. Aber keiner tut etwas dagegen.

Greenpeace hat jetzt zu einer Campagne aufgerufen Taten zu setzen.

Auf der Website 1.000.000 Taten für den Klimaschutz können Sie Ihre Taten zum Klimaschutz jetzt festhalten. Greenpeace möchte 1.000.000 Taten für den Klimaschutz sammeln. Nur gemeinsam können wir das Klima und die weiteren Veränderungen beeinflussen. quelle: greenpeace.at

Jun
30

Hunger und Existenzangst: Tendenz steigend

RapsfelderExistenzangst - dieses Wort fällt in Zeiten der weltweiten Finanzkrise sehr häufig.

Was echte Angst ums Überleben ist, wissen in unseren Breiten aber die wenigsten.

In den ärmsten Ländern der Welt ist das anders. Fast eine Milliarde Menschen lebt von unter einem Dollar am Tag. Und die Lebensmittelpreise haben sich seit Anfang des Jahres zum Teil verdreifacht. Mittlerweile verhungern jeden Tag 26.000 Menschen.

Jeder siebte Mensch geht hungrig zu Bett.
Wir haben jetzt fast eine Milliarde hungernde Menschen erreicht. Wir sind bei 923 Millionen. Das ist die doppelte Bevölkerung der EU insgesamt. Jeder siebte Mensch weltweit hungert, die Tendenz ist steigend, wir steuern auf jeden sechsten weltweit zu.

Einer der vielen Gründe für die Hunger-Misere ist auch unser eigenes Konsum-Verhalten. Ein Bezug den wir herstellen können ist unser hoher Fleischkonsum, unser hoher Lebensstandart, der sehr große Mengen an Getreide benötigt. Das heißt, dass in Entwicklungsländern, vor allen Dingen in Lateinamerika große Flächen zum Sojaanbau genutzt werden. Das wird dann bei uns an Schweine, oder an das Vieh verfüttert.

Die andere Seite ist auch der zunehmende Biokraftstoff-Boom. Unserer Lebensstandart ist sehr hoch, wir brauchen sehr viel Energie und das schöpfen wir durch die Landwirtschaft, dann auch in den Entwicklungsländern. Und dann sind wir auch nicht bereit hohe Preise für Nahrungsmittel zu bezahlen, beziehungsweise den echten Preis.

Was kann man tun? Wir können Fair-Trade-Produkte einkaufen, die so erzeugt wurden, dass die Menschen vor Ort genug zum Leben haben. quelle: rtl2.de

Die wichtigsten Links zum Thema “Hunger”. Hier können Sie helfen!

> FairTrade Österreich
> welthungerhilfe.de
> aerzte-ohne-grenzen.de
> sos-kinderdorf.de
> care.de

Jun
16

Wiener Autobahnausbau bedroht Donau-Auen

By admin  //  Umwelt  //  No Comments

Dem Nationalpark Donau-Auen bei Wien, einem der größten, weitgehend intakten Auen-Gebiete in Mitteleuropa, droht erneutes Unheil.
Nachdem die Auen bereits in den 1980er Jahren erst in buchstäblich letzter Sekunde durch massive Bürgerproteste vor dem Bau eines geplanten Wasserkraftwerks – das die Auen komplett zerstört hätte – gerettet werden konnten, sorgt nun der Ausbau der Lobau-Autobahn für neuerliche Gefahr.

Die Wiener Außenring Schnellstraße S1, die seither die Süd Autobahn A2 und die Wiener Außenring Autobahn A21 (vom Knoten Vösendorf) mit der Ost Autobahn A4 (beim Knoten Schwechat) verbindet, soll nämlich nun über die Lobau hinweg zur geplanten Nordautobahn A5 und weiter zur A22 nördlich von Wien ausgebaut werden.

Das Problem hierbei ist, dass die geplante Streckenführung mitten durch den Nationalpark Donau-Auen mit seinen rund 700 Pflanzen-, 100 Vogel-, 60 Fisch-, 30 Säugetier-, 13 Amphibien- und 8 Reptilienarten hindurchgeht.
Zwar wird nach einem Beschluss von 2005 die geplante Trasse durch einen 8 km langen zweiröhrigen Tunnel 50 m unter der Oberfläche verlaufen, allerdings werden die Entlüftungen für den Tunnel voraussichtlich direkt ins Naturschutzgebiet geführt, was selbstredend eine enorme Belastung für die dortige Tier- und Pflanzenwelt darstellt. Es besteht zwar die Möglichkeit, die Entlüftungen am Ende des Tunnels zu bauen, damit könnten jedoch sicherheitstechnische Standards nicht mehr eingehalten werden, denn im Falle eines Unfalls oder Brandes im Tunnel würde eine solche Entlüftung nicht ausreichen.
Außerdem sind die Schädigungen des für die Donau-Auen wichtigen, hochsensiblen Grundwasser-Systems durch den Bau eines solchen Tunnels überhaupt nicht absehbar.

Erfreulicherweise gibt es immer wieder Bürgerinitiativen gegen den geplanten Ausbau und es bleibt zu hoffen, dass diese doch noch irgendwann Wirkung zeigen werden und sich der gesunde Menschenverstand nochmals gegen wirtschaftliche Interessen durchsetzen kann, damit die Auen weiterhin Bestand haben.

In einer Zeit, in der der schadhafte Einfluss menschlichen Handelns auf unsere Umwelt so offensichtlich ist und demzufolge ein radikales Umdenken erforderlich macht, würde ich mir wünschen, dass diese Erkenntnis mittlerweile auch bei Menschen angekommen ist, die wichtige Entscheidungen zu verantworten haben!